Epochen:
Das Drama der romanischen Renaissance

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Heinrich Zschokke
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Franz Grillparzer
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EPOCHEN - DAS DRAMA DER ROMANISCHEn RENAISSANCE

Die Epoche des Dramas der romanischen Renaissance in Italien beginnt mit dem Ende der "Sacra rappresentazione", der kirchennahen "Heiligen Darstellungen", in denen fromme Legenden aus dem Alten und Neuen Testament in didaktischer Form, oft mit einem großen pantomimischen Anteil und wenigen Worten im Rahmen kirchlicher Feste dargestellt wurden.
 

Das "Passionsspiel", also die Darstellung des Lebens und Leidens von Jesus Christus ist die Ausprägung, die sich davon noch an vielen Orten erhalten hat, oft in der gleichen Mischung von Volksbelehrung und Erbauung mit touristischen und okönomischen Interessen.

Gleichzeitig kommt die Beschäftigung mit den großen römischen Komödien der Antike von Platus, Terenz und anderen in seiner antikisierenden Form ebenfalls zu Ihrem Höhepunkt und Ende, und es wird Zeit für etwas Neues.

Im Jahr  1480 ist es der Erzieher der Söhne eines Politikers in Florenz mit Namen Angelo Poliziano, der an der Universität zu Florenz lateinische und griechische Literatur lehrt und viele Größen seiner Zeit wie Michelangelo zu seinen Studierenden zählt, der das erste weltliche Drama in italienischer Sprache schreibt und veröffentlicht, die "Fabula di Orfeo", die "Fabel von Orpheus".