Der
DramatikerAischylos

BIOGRAFIE   Aischýlos * 525 v. Chr. in Eleusis, Attika; † 456 v. Chr. in Gela, Sizilien) ist vor Sophokles und Euripides der älteste der drei großen Dichter der griechischen Tragödie.
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ALLE STÜCKE: 

Πέρσαι (Pérsai)
Die Perser, Persians (472 v. Chr.)

Προμηθεὺς δεσμώτης 
Promētheús desmṓt;
Der gefesselte Prometheus,
Prometheus bound (ca. 470 v. Chr.)
 

Ἑπτὰ ἐπὶ Θήβας (Heptá epí Thḗbas)
Die Sieben gegen Theben, Seven against Thebes (467 v. Chr.)

Ἱκέτιδες (Hikétides)

Die Schutzflehenden, The Suppliants

 

Ὀρέστεια (Orésteia) Die Orestie,, The Oresteia (458 v. Chr.),

bestehend aus:


Ἀγαμέμνων (Agamémnōn)              Agamemnon, Agamemnon (458 v. Chr.)

 

Χοηφόροι (Choēphóroi) 
Choephoren (auch Die Totenspende, Die Grabesspenderinnen oder Die Weihgussträgerinnen, (458 v. Chr.)

Εὐμενίδες (Eumenídes)
Die Eumeniden, The Eumenides (458 v. Chr.)

Unvollständiges und Fragmente

Lykoúrgeia

bestehend aus:
Edonoi
Bassarei
 
Dyoniseia
bestehend aus
Semele
Bacchae
Pentheus
sowie

 

Aischylos

Aischylos (griechisch Αἰσχύλος Aischýlos, deutsche Aussprache ['aɪ̯sçʏlɔs], klassische Aussprache [ai̯skʰýlos], latinisiert Aeschylus; * 525 v. Chr. in EleusisAttika; † 456 v. Chr. in Gela, Sizilien) ist vor Sophokles und Euripides der älteste der drei großen Dichter der griechischen Tragödie. Von seinen sieben erhaltenen Stücken werden vor allem Die Perser und die Orestie weltweit gespielt.

Aeschylos. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift von Johann Jacob Christian Donner, 2 Bde., Stuttgart 1854.
Aischylos. Übers. von Johann Gustav Droysen, 4., umgearbeitete Aufl., Berlin 1884.
Aeschyli Tragoediae. Editio maior, hrsg. von Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, Berlin 1914.
Aeschyli Tragoediae. Editio minor, hrsg. von Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, Berlin 1915.
Aeschyli Septem Quae Supersunt Tragoediae, hrsg. von Gilbert Murray, Oxford 1937. (Oxford Classical Texts)
Aischylos: Tragödien und Fragmente, übers. von Ludwig Wolde, Leipzig 1938.
Aeschyli Septem Quae Supersunt Tragoediae. Editio Altera, hrsg. von Gilbert Murray, Oxford 1955. (Oxford Classical Texts)
Aeschyli Septem Quae Supersunt Tragoediae, hrsg. von Denys Page, Oxford 1972. (Oxford Classical Texts)
Aischylos: Tragödien und Fragmente, hrsg. und übers. von Oskar Werner, 3. verbesserte Aufl., München 1980. (Sammlung Tusculum)
Tragicorum Graecorum Fragmenta, Band III: Aeschylus, hrsg. von Stefan Radt, Göttingen 1985. (Vandenhoeck & Ruprecht)
Aischylos: Werke in einem Band, übers. und komm. von Dietrich Ebener, 2. Aufl., Berlin u. Weimar 1987. (Aufbau-Verlag)
Aeschylus: Tragoediae cum incerti poetae Prometheo, hrsg. von Martin Litchfield West, ed. corr. ed. prim., Stuttgart u. Leipzig 1998. (Bibliotheca Teubneriana)
Aischylos: Die Tragödien, Übersetzungen mit Anmerkungen von Emil Staiger und Walther Kraus, Stuttgart 2002. (Reclam-Verlag)
Aischylos: Tragödien, übers. von Oskar Werner, hrsg. von Bernhard Zimmermann, 7. überarbeitete Aufl., Berlin 2011. (Sammlung Tusculum)
Aischylos: Die Tragödien, übers. von Johann Gustav Droysen, hrsg. von Bernhard Zimmermann, 7., aktualisierte Aufl., Stuttgart 2015. (Alfred Kröner Verlag)

Lykoúrgos wird auch als Sammeltitel für eine der weitgehend verloren gegangenen großen Tetralogien von Aischýlos verwendet, die wohl aus den folgenden vier Stücken bestand:
 

Die Hedonier

Auf einer Insel, die von jungen Bacchantinnen bewohnt ist, kommt ein Schiff mit Dionysos und seinen Begleitern an, die fröhlich und ausgelassen feiern. Sobald sie an Land sind beginnen Jagd auf die Bacchantinnen zu machen. Lykoúrgos ist der König der Insel, und will und kann sich das Verhalten von Dionysos nicht gefallen lassen. Er verfolgt ihn, bis es ihm gelingt, einige der Bacchantinnen zu befreien, und sogar einen der Satyrn des Dionysos festzusetzen ...
 

Die Bassariden

Dionysos und die Bacchantinne zeigen sich davon nicht beeindruckt, und ziehen aus der Stadt um in den Bergen ein rauschendes Fest zu feiern. 

Die Jünglinge/Die Jugend

Lykoúrgos
Das Satyrspiel der Lycurgus-Tetralogie, nach Edonier, Bassariden und Jünglinge (qq.v.) [Apollodorus], Bibliothek 3.5.1, erwähnt, dass Lycurgus bei seiner Verfolgung von Dionysos und seinen Anhängern nicht nur die weiblichen Bacchantinnen (deren wundersame Befreiung einer der Höhepunkte von Edonier war), sondern auch die Satyrn gefangen nahm; dieses Detail kann kaum aus einer anderen Quelle als einem Satyrdrama über Lycurgus stammen

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