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Der Dramatiker Klaus Pohl

Alle Stücke in chronologischer Reihenfolge

ZETTEL
  • Da nahm der Himmel auch die Frau (Uraufführung: 21. November 1979 Münchner Kammerspiele, Regie: Edwin Noël)

  • Das Alte Land (Uraufführung: 13. März 1984 Burgtheater Wien, Regie: Achim Benning).

  • La Balkona Bar (Uraufführung: 18. Mai 1985 Schauspiel Köln, Regie: Sanda Weigl)

  • Der Spiegel (Uraufführung: 17. Januar 1986 Städtische Bühnen Münster, Regie: Karl Wesseler)

  • Hunsrück (Uraufführung: 14. November 1987 Bremer Theater, Regie: Sanda Weigl)

  • Heißes Geld (Uraufführung: 7. Mai 1988 Thalia Theater Hamburg, Regie: Wolfgang Wiens)

  • Der Zwerg von Marrakesch (Uraufführung: 21. April 1990 Kinder- und Jugendtheater Dortmund, Regie: Gerd D. Samariter)

  • Karate-Billi kehrt zurück (Uraufführung: 16. Mai 1991 Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Klaus Pohl)

  • Die schöne Fremde (Uraufführung: 12. Mai 1991 Ruhrfestspiele Recklinghausen, Regie: Johannes Klaus)

  • Selbstmord in Madrid (Uraufführung: 6. November 1993 Schauspielhaus Zürich, Regie: Sanda Weigl)

  • Manni Ramm I (Uraufführung: 17. April 1994 Schauspiel Essen, Regie: Jürgen Bosse)

  • Zettel (Uraufführung: 13. April 1995 Thalia Theater Hamburg, Regie: Klaus Pohl)

  • Wartesaal Deutschland Stimmenreich (Uraufführung: 28. Oktober 1995 Deutsches Theater Berlin, Regie: Klaus Pohl)
    auch als: Waiting Room Germany, translated by David Tushingham, presented in the Royal Court Theatre London in 1995.

  • Vinny (Uraufführung: 5. Mai 1996 Burgtheater (Akademietheater) Wien, Regie: Peter Wittenberg)

  • Jud Süß (Uraufführung: 4. Dezember 1999 Staatstheater Stuttgart, Regie: Stephan Kimmig)

  • Die Nacht des Schicksals (Uraufführung: 9. Dezember 2000 Theater der Stadt Heidelberg, Regie: Nikolaus Büchel)

  • Kanari (Uraufführung: 20. September 2003 Theater in der Josefstadt Wien, Regie: Isabella Gregor)

  • Der Anatom (Uraufführung: Januar 2005 Burgtheater Wien, Regie: Klaus Pohl)

  • Nachtgespräche mit meinem Kühlschrank (Uraufführung: 5. Januar 2007), St.-Pauli-Theater Hamburg

 

In seinem Theaterstück "Zettel" zeichnet Klaus Pohl die Figur eines Lokalreporters, der sich auf ein Fernsehinterview vorbereitet, und seine Gedanken zu alllen wichtigen Fragen der Zeit sortiert, um der Gegenwart damit zu denken zu geben. Doch mit Beginn der Fernsehaufzeichnung verändert sich Zettel ...

Als einer von diversen Vertretern verschiedener Bevölkerungsgruppen soll der Lokalreporter Wilhelm Zettel für eine TV-Dokumentation Rede und Antwort stehen, wie es bestellt ist um die deutsche Befindlichkeit einige Zeit nach der Wiedervereinigung. Im Vorgespräch für die Aufzeichnung zieht Zettel, Ex-Lehrer und engagierter Kämpfer gegen Spießertum und reaktionäre Gesinnung, ordentlich vom Leder, schimpft über Alt- und Neo-Nazis, die kapitalistische Allmacht der Konzerne und politische Verkrustungen. In großer Pose proklamiert er die radikale Umwälzung aller Verhältnisse. Kaum aber läuft die Kamera, wird Zettel duckmäuserisch und zahm, verebbt der Elan zur Revolte.

Dauer ca. 120 min

1 w, 3 m

Rechte für professionelle Bühnen: Verlag der Autoren

Rechte für Amateurtheater: Deutscher Theaterverlag Weinheim

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