Der
Dramatiker
Miller, Arthur
(-)

 

AKTUELLE INSZENIERUNGEN
DER BLICK VON DER BRÜCKE
STADTTHEATER FÜRTH
BIOGRAFIE
Kunde
Kunde

Beschreibung.

Kunde
Kunde

Beschreibung.

Kunde
Kunde

Beschreibung.

Kunde
Kunde

Beschreibung.

STÜCKE

Ein Blick von der Brücke
Schauspiel von Arthur Miller 
Deutsch von Alexander F. Hoffmann

und Hannelene Limpach

Inszenierung:
Petra Wüllenweber 
Ausstattung:
Matthias Werner 
Musikalische Leitung:
Bettina Ostermeier 
Choreografie:
Silvan Ruprecht 

mit Matthias Kelle, Sebastian König, Sara Tamburini, Hartmut Volle, Frank Watzke, Sabine Werner

Millionen Menschen sind heute weltweit auf der Flucht. Das Schicksal von Menschen, die Gefahr laufen, in einer neuen Heimat Neid und Missgunst zu erleben, schilderte bereits vor mehr als 60 Jahren der amerikanische Autor Arthur Miller mit seinem 1955 in New York uraufgeführten Klassiker „Ein Blick von der Brücke“, der in Fürth jetzt neu inszeniert wird. Im Zentrum des Geschehens steht der Einwanderer Eddie Carbone, der seit zwanzig Jahren mit seiner Frau Beatrice in prekären Umständen lebt. Abstiegsängste, körperliche Arbeit, enge Wohnverhältnisse und der Spagat zwischen alter Herkunft und neuem Leben prägen ihren Alltag. Eddies einziger Lichtblick ist seine verwaiste Nichte Catherine, die er wie sein eigenes Kind großgezogen hat. Mit der Zeit ist daraus eine besitzergreifende, aber uneingestandene Liebe geworden. Die Situation verschärft sich, als Beatrice und Eddie zwei illegal eingewanderte Vettern in ihrer kleinen Wohnung versteckt halten. Die Flüchtlinge finden zwar Arbeit, leben aber ohne Pass und Aufenthaltserlaubnis ständig in der Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden. Die Spannungen eskalieren, als sich einer der beiden in Catherine verliebt. Millers 1947 geschriebenes und acht Jahre später vollständig ausformuliertes Drama hat an Aktualität nichts verloren – im Gegenteil: Die Auseinandersetzungen gewinnen durch das heutige Flüchtlingselend an Schärfe. Der kraftvolle Dialog in der neuen Übersetzung von Alexander F. Hoffmann und Hannelene Limpach wird von Petra Wüllenweber neu inszeniert, der mit „Caligula“ letzte Saison ein viel beachtetes Fürth-Debüt gelang.



(

DEUTSCHE ÜBERSETZUNGEN UND RECHTE