Der
DramatikerMenandros

(Menander)

Menander (griechisch Μένανδρος Ménandros, latinisiert und deutsch Menander; * 342/341 v. Chr. in Kephisia; † 291/290 v. Chr.) war ein griechischer Komödiendichter.
Alle THEATERSTÜCKE UND FRAGMENTE
  • In großen Teilen erhaltene Werke

    Aspis (Der Schild)

  • in der englischen Wikipedia
    Dyskolos (Der Schwierige/Der Griesgram/Der Menschenfeind)

  • in Wikipedia
    Epitrepontes (Das Schiedsgericht)

  • in Wikipedia
    Perikeiromene (Die Geschorene)

  • in der englischen Wikipedia
    Samia (Das Mädchen aus Samos)

  • in der englischen Wikipedia
    Sikyonios (Der Mann aus Sikyon)

  • in der englischen Wikipedia
     

  • Bruchstücke und verlorene Werke

    Andria
    Dis Exapaton
    Encheiridion
    Georgos (Der Bauer)
    Heros (Der Halbgott)
    Hypobolimaios
    Iereia (Die Priesterin)
    Kolax (Der Schmeichler)
    Leukadia
    Misoumenos (Der Mann, den sie hasste)
    Phasma (Das Gespenst)
    Plokion
    Philadelphoi
    Pseudherakles
    Synaristosai (Frauen beim Mittag)
    Thais
    Theophoroumene (Die Besessene)
    Trophonios
     

Weitere Werke und Textgeschichte

Menandros hat nach unterschiedlichen Zeugnissen 105 bis 109 Komödien geschrieben, bekannt sind die Titel von 96 Stücken. Bis ins 19. Jahrhundert existierten nur dürftige Fragmente und Nachdichtungen. Doch nach dem Fund von Papyri zwischen 1905 und 1907 sowie im Jahr 1959, sind insgesamt 18 Werke in Ausschnitten bekannt. Das Werk Dyskolos wurde sogar fast vollständig wiederentdeckt, und befindet sich unter den sogenannten Bodmer-Papyri in Band IV.  Fragmente von Samia sind in Band XXV, Fragmente von Aspis in Band XXVI zu finden. Die Stiftung fasst dies unter "P.Bodmer XXV+IV+XXVI = PB M, the Bodmer Menander codex" zusammen, also als PB M

Jetzt zum Papyrus codex  


Beschreibung: Die Überreste dieses Codex bestehen aus 52 identifizierbaren Papyrusblättern und zahlreichen Fragmenten. Der Originalcodex hätte vollständige Kopien von Menanders Samian (Folios 1-9v), Dyskolos (Folios 10r-20r) und Aspis (Folios 20v-26v) enthalten. Der Codex wurde möglicherweise in einem pädagogischen Umfeld verwendet (Blanchard, "Sur le milieu"). Aus Briefen zwischen Louis Doutreleau und Victor Martin geht hervor, dass die Bibliothèque Bodmer im September 1956 Teile aller drei Stücke und im Oktober 1956 zusätzliche Blätter erhalten hatte (Robinson, Die Geschichte der Bodmer-Papyri, 42-44). Diese sollen in Ägypten über Phocion Tano erworben worden sein. Bodmers Assistentin, Odlie Bongard, berichtete, dass Bodmer selbst im September 1957 in Kairo einige Blätter des Menander-Codex von Mahmoud Mohasseb in Besitz nahm (Méla, Légendes, 35).

Wie auf der linken Seite ausführlich beschrieben, ist kein Werk des Menandros wirklich vollständig erhalten geblieben.

Bei Werken, die in großen Teilen erhalten sind, wurden verschiedene Versuche der Vervollständigung unternommen.

Aufgrund der Beliebtheit des Autors gibt es zudem eine große Anzahl von Inschriften mit Zitaten aus den Werken, sowie viele Abbildungen aus den Stücken.

Wir tragen das auf den Unterseiten zu den jeweiligen Stücken bzw. Fragmenten zusammen.

Untenstehend eine Reihe verfügbarer Textsammlungen, Einzelausgaben und von Sekundärliteratur mit Links.

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