Der
Dramatiker
William
Shakespeare

 

Kommentar HENRY VIII London 29.06.22:
Neugierig erwartet wurde in den letzten Tagen die Premiere der Aufführung am Shakespeare's Globe Theatre in London. Gespielt wird eine  Bearbeitung oder Neufassung der Glob-Hausautorin
Hannah Khalil .

Die Ansage der Dramaturgie war, dass

  • die Stimmen der Frauen im Stück hörbar werden sollten.

  • Texte aus anderen Stücken und den Sonetten eingebaut werden sollten, und damit eine Art "female version" des Stücks entstehen sollte.

  • Schon im Vorfeld wurde von außen eine mögliche "Über-Sexualisierung" befürchtet, die sich aber eher an den sichtbaren Requisiten ("Sex-Toys") und der Farbe der Kleidung festmachte

  • Dabei war klar, dass das Stück dramaturgischen Halt bekommen müsste. Würde das auch erfolgen?
     

  • ANTWORTEN HIERZU BEREITE ICH AUF EINER UNTERSEITE MIT ERSTEN FOTOS ZUR AUFFÜHRUNG, PRESSEARTIKELN UND ZUSCHAUERMEINUNGEN VOR.
    DIE TEXTFASSUNG IST ANGEFRAGT, LIEGT ABER NOCH NICHT VOR.

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THE FAMOUS HISTORY OF THE LIFE OF KING HENRY VIII
(All is truth)

Zum Stück:

Heinrich VIII. ist ein von William Shakespeare und John Fletcher gemeinsam verfasstes History Play, das auf dem Leben König Heinrichs des VIII. basiert. Der Titel "All Is True" ist in zeitgenössischen Dokumenten verzeichnet, und der heutige Titel taucht erst bei der Veröffentlichung des Stücks im First Folio von 1623 auf.

 

Stilistische Hinweise deuten darauf hin, dass einzelne Szenen entweder von Shakespeare oder seinem Mitarbeiter/Nachfolger John Fletcher geschrieben wurden. Auch der Aufbau des Stücks ist in gewisser Weise eher charakteristisch für die späten Romanzen Shakespeares. Das Stück zeichnet sich in seiner Form auch dadurch aus, dass es mehr Regieanweisungen enthält als alle anderen Stücke Shakespeares.

Eine eher unrühmliche Begebenheit zum Stück ist es, dass während einer Aufführung von Heinrich VIII. im Globe Theatre im Jahr 1613ein Kanonenschuss, der für Spezialeffekte eingesetzt wurde, das Strohdach des Theaters und seine Holzbalken entzündete. Daraufhin brannte das ursprüngliche Globe-Gebäude bis auf die Grundmauern nieder.

Zum Inhalt:

Das Stück beginnt mit dem Auftritt eines Prologus, der betont, dass das Publikum ein ernstes Stück sehen wird, und appeliert an die Zuschauer: "Seid die besten und glücklichsten Zuhörer in dieser Stadt. Seid so traurig, wie wir euch machen wollen."

Die erste Szene beginnt mit einem Gespräch zwischen den Herzögen von Norfolk und Buckingham und Lord Abergavenny, die In ihren Reden ihre gegenseitige Verärgerung über die rücksichtslose Machtausübung und den überheblichen Stolz von Kardinal Wolsey zum Ausdruck bringen. Wolsey geht mit seinen Dienern über die Bühne und bringt nun seinerseits seine Feindseligkeit gegenüber Buckingham zum Ausdruck. Später wird Buckingham unter dem Vorwurf des Hochverrats verhaftet - was Wolseys Werk ist.

In der zweiten Szene des Stücks wird König Heinrich VIII. vorgestellt, und es wird deutlich, dass er sich ganz auf Wolsey als seinen Liebling verlässt. Königin Katherine tritt auf und protestiert gegen Wolseys Missbrauch des Steuersystems für seine eigenen Zwecke. Wolsey verteidigt sich zunächst, doch als der König die Maßnahmen des Kardinals öffentlich widerruft, verbreitet Wolsey das Gerücht, dass er selbst für das Vorgehen des Königs ursächlich verantwortlich sei. Katherine stellt auch die Verhaftung Buckinghams in Frage, doch Wolsey verteidigt diese Verhaftung, indem er den Landvermesser des Herzogs als Hauptankläger vorführt. Nach der Anhörung des Landvermessers ordnet der König schließlich an, nun Buckingham den Prozess zu machen.

  • Aufführungen 21. Jahrhundert

  • 2010 Shakespeares*s Globe, London

  • 29.06.2022 Shakespeare's Globe, London, Bearbeitung: Hannah Khalil, I.:Director Amy Hodge LINK

  • 2010 Shakespeares*s Globe, London
     

  • Aufführungen, 20. Jahrhundert

  • 1946, American Repertory Company, International Theatre, New York
    I.:  Margaret Webster

  • 1931 99.-14.1.), I.: Gray ("a strategic choice", Rhe Shakespeare ffect)
    Aufführungen in deutscher Sprache: